In Deutschland weisen rund 50% der Frauen und ca.70% der Männer mehr oder weniger starkes Übergewicht auf. Jeder fünfte Bundesbürger gilt sogar als adipös (fettsüchtig). In den letzten Jahrzehnten hat sich der Anteil der Übergewichtigen an der Gesamtbevölkerung deutlich erhöht – Tendenz weiter steigend. Die moderne Lebensart mit ihrer hochkalorischen Ernährung (Fertigprodukte, Fast-Food) und dem Bewegungsmangel in Beruf (Büro) und Freizeit (TV, Computer) fördern die Entstehung von Übergewicht.

Zusätzliche Faktoren, wie genetische Dispositionen, psychische Erkrankungen (Depressionen, Esssucht), Stoffwechselstörungen oder schlechte innerfamiliäre Vorbilder, begünstigen das Problem.

Gesundheitlichen Folgen des Übergewichts

Übergewicht ist eine permanente Belastung für den Organismus. Der Bewegungsapparat wird durch die überflüssigen Pfunde übermäßig beansprucht, die Gelenken nutzen sich vorzeitig ab. Mit dem Gewicht steigt auch der Blutdruck und die Wahrscheinlichkeit einen Herzinfarkt zu erleiden. Bereits bei geringem Übergewicht (BMI zwischen 25-29) verdoppelt sich das Infarktrisiko.
Fettleibige Patienten (BMI über 30) haben im Vergleich zu Normalgewichtigen ein dreißigfach höheres Risiko an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Übergewicht begünstigt die Entstehung von Gallensteinen, Fettstoffwechselstörungen, Schlafapnoe und vielen anderen Erkrankungen.

Was tun gegen Übergewicht?

Eine Diät kann nur stets nur den Einstieg in eine umfassende Änderung der Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten markieren. Für den langfristigen Erfolg ist es unabdingbar, die tägliche Kalorienaufnahme dauerhaft zu begrenzen oder den Grundumsatz des Körpers durch Sport zu erhöhen. Das Wunschgewicht ist realisierbar. Hilfestellung auf dem steinigen Weg bieten die verschiedenen Ernährungskonzepte.