Die von Prof. Dr. Volker Pudel entwickelte Pfunds-Kur, basiert auf einem, fettreduzierten und kohlenhydratreichen Ernährungskonzept. Die Diät verspricht keine schnellen Erfolge sondern strebt eine langfristige Umstellung der Ernährungsgewohnheiten an.

Die Pfunds-Kur wurde sowohl von der Stiftung Warentest als auch von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung mit „Sehr gut“ bewertet. Sie ermöglicht den Übergewichtigen einen eigenverantwortliche Gestaltung ihres täglichen Speiseplans und verzichtet auf absolute Verbote. Der Körper erhält stets ausreichend Nährstoffe und wird nicht in den kontraproduktiven Hungerstoffwechsel gezwungen, der nachweislich zum Jo-Jo-Effekt führt.

So funktioniert die Pfunds-Kur

Das etwa zehnwöchige Programm beginnt mit verschiedenen Tests um den individuellen Ess-Typ zu ermitteln. Je nach Ergebnis werden verschiedene Verhaltensänderungen empfohlen. Die Pfunds-Kur erlaubt den Genuss sämtlicher Lebensmittel, sofern eine bestimmte tägliche Menge an „Fettaugen“ nicht überschritten wird. Ein Fettauge entspricht 3 Gramm Fett. Die tägliche Obergrenze liegt bei 20 Fettaugen. Als Hilfestellung hat Dr. Pudel einfache Tricks zur Fettreduzierung und alltagstaugliche Rezepte zum Nachkochen in Buchform veröffentlicht.

Die 10-wöchige Pfunds-Kur kann durch langfristige Programme wie der „Vier-Jahreszeiten-Kur“ ergänzt werden. Innerhalb eines Jahres lernen die Übergewichtigen durch das Führen eines Ernährungstagebuchs, die Auswertung von Fragebögen und den Dialog mit Ernährungsberatern ihr Essverhalten zu ändern. Die fettreduzierte Kost wird durch kohlenhydratreiche Speisen ergänzt.
Bewegung wird belohnt

Im Rahmen der Pfundskur wird jede Form der sportlichen Betätigung durch so genannte „Fitties“ honriert. Diese werden abhängig vom Körpergewicht berechnet. Ein Fittie entspricht einem Fettauge. Wer sich viel bewegt darf entsprechend mehr Fette zu sich nehmen.